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Therapieangebote
Diese Störungen treten eher bei Erwachsenen / Senioren bzw. Patienten nach Schlaganfall auf.
Beschreibung der Störungsbilder:
Logopädie
Stimmstörungen
Stimmpädagogik
Unterricht und ganzheitliche Stimmgestaltung
Für alle Sprecherinnen und Sprecher sowie Sängerinnen und Sänger zur Entfaltung des natürlichen Stimmklangs bei stimmökonomischem Sprechen und Singen.
Stimmstörungen / Stimmbildung
Einzeln und in Gruppen
Eine bewegliche Stimme reagiert schnell und nuancenreich auf gestellte Anforderungen. Sie lässt sich leicht und belastungsfrei verändern: leiser und lauter, sanfter und härter, weicher und kräftiger.
Wer sind Sie? Wie möchten Sie sich anhören? Wie möchten sie wirken auf andere Menschen, in Ihrem Beruf?
Die Stimme erhält ihren vollen Klang dadurch, dass der ganze Körper zum Klanginstrument wird. Als Stimmtherapeutin arbeite ich an der Förderung der Leit-, Gleit- und Resonanzfähigkeit von Tönen. Das bewirkt eine größere Bandbreite der stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten und ein bewusstes Einsetzen der erworbenen Fähigkeiten.
Stimm- und Sprechcoaching
Coachen zum Sprechen, damit sich Zuhörerinnen und Zuhörer angesprochen fühlen.
Die Sinnlichkeit von Sprache und Stimme erleben durch Ausschöpfen der Resonanzmöglichkeiten. Vibrationen bewusst erfahren und einsetzen, um Sprache und Stimme zum Klingen zu bringen. Artikulationsgenauigkeit, Atemphrasierung, Intonation und Sprechmelodie setzen gezielte Akzente. Gesprochenes wird somit zum Ohrenschmaus für Sprecher- und Zuhörer.
Coaching-Modalitäten: Einzeln und in Gruppen
Themenbezogene Unterstützung bei aktuellen Anlässen (Referate, öffentlicher Auftritte, Reden oder Predigen) zur Regulierung des Zusammenspiels von Sprechinhalten und Stimmklang.
Für Lehrer, Pfarrer, Schauspieler, Rundfunksprecher, Manager etc. und auch für Nicht-Profisprecher zur Erlangung größerer Überzeugungskraft durch „Stimmigkeit“.
Stimmhygiene und Gesundheit in „Vielsprechberufen“
Jeder Mensch verfügt über eine einzigartige Stimme. Stimme entsteht im Kehlkopf, indem Luft beim Ausatmen entlang der Stimmbänder strömt und diese in Vibrationen versetzt.
Durch ungünstige Atmung, Körperhaltung, Anspannung und Stimmmissbrauch (Schreien u. a. hohe stimmliche Belastung) kann eine Stimmstörung entstehen. Durch die Stimmstörung verändert sich der Klang der Stimme; dies kann sich z.B. in Heiserkeit äußern. Auch das Volumen der Stimme kann beeinträchtigt sein. Oft lässt sich die Lautstärke der Stimme bei Menschen mit einer Stimmstörung nicht mehr optimal steigern. Auch längeres Sprechen fällt ihnen schwer. Hustenreiz und Räusperzwang können auftreten. Meist spielt auch eine ungünstige Ernährung (Gebrauch von Genussmitteln) mit eine Rolle.
Inhalt einer ganzheitlichen Behandlung ist es, Körperhaltung, Atmung und Stimmgebung zu verbessern. Zur Optimierung der Stimmqualität- und Gesundheit sollte ein unterstützender Ernährungsplan entworfen werden.
Sprachentwicklungsverzögerungen (SEV) und Sprachentwicklungsstörungen (SES)
- Dyslalie : Lautbildungsstörungen, Aussprachestörungen
- Dysgrammatismus: Störungen des Sprechens und des Schreibens. Diese zeigen sich z. B. bei der korrekten Bildung des Satzbaus und anderer grammatikalischer Strukturen, wie der korrekte Gebrauch von Artikeln und der angemessenen Pluralbildung oder Zeitformbildung.
Sprachentwickungsverzögerungen- oder Störungen sollten möglichst vor der Einschulung des Kindes durch gezielte Sprachtherapie behoben werden.
Myofunktionelle Störungen
Bei einer myofunktionellen Störung sind Muskelspannung und Bewegungsmuster der äußeren und inneren Mundmuskulatur in einer Weise gestört, dass es zu
- falscher Zungenruhelage
- falschem Schluckmuster und / oder
- Aussprachestörungen (meist /s/, /sch/, aber auch bei /d/, /t/, /l/, /n/)
kommen kann.
Falsches Schluckverhalten ( Schluckmuster) kann seinerseits zu
- Fehlstellungen der Zähne
- Deformationen im Knochenwachstum des Kiefers
- Spannungen und Schmerzen im Gesichtsbereich
- Kiefergelenkbeschwerden
- Missempfindungen in Mundraum und Hals ("Kloß im Hals")
- verspätetem Durchbruch der bleibenden Zähne und / oder
- Rezidiven ( Rückfällen) nach Zahn- oder Kieferregulierung
führen.
Spezielle Sprachtherapie bei Menschen mit einer geistigen Behinderung
Bei Menschen mit einer geistigen Behinderung vollzieht sich ihre individuelle Sprachentwicklung auf eine andere natürliche Art als bei Menschen ohne geistige Behinderung. Deshalb benötigen die Menschen eine Sprachtherapie, welche den Ansprüchen ihres speziellen Therapie- und Förderbedarfs gerecht wird. Dafür sind die wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen aus dem Studium der Geistigbehindertenpädagogik in Kombination mit einer professionellen Sprachtherapie die besten Voraussetzungen.
Stottern
Störung des Redeflusses, äußerst sich in Laut-, Silben- und Wortwiederholungen sowie in Lautdehnungen und kann mit sichtbarem Anstrengungsverhalten verbunden sein.
Poltern
Störung des Redeflusses, äußert sich in erhöhtem Sprechtempo (überhastetes Sprechen), auslassen von Worten und „unsauberer“ Aussprache.
Näseln
Störung des Stimmklangs. Man unterscheidet das offene und das geschlossene Näseln. Beim offenen Näseln entweicht zu viel Luft durch die Nase und beim geschlossenen Näseln hört es sich an, als wäre „die Nase zu“.
Hörstörungen
Bei den Arten von Hörschädigungen unterscheidet man:
- Schalleitungsschwerhörigkeiten
- Schallempfindungsschwerhörigkeiten
- kombinierte Schwerhörigkeiten aus den zuvor genannten Arten
- Sonderformen (einseitige Hörschädigungen, Hochtonschwerhörigkeit)
Schalleitungsschwerhörigkeiten entstehen auf Grund von Funktionsstörungen des Außen- und/oder Mittelohrs. Kinder mit derartigen Hörverlusten können Sprache zwar in der gleichen Tonqualität wahrnehmen jedoch nicht in realistischer Lautstärke (d.h., Sprache wird leiser wahrgenommen).
Schallempfindungsschwerhörigkeiten entstehen durch Beeinträchtigungen des Innenohres. Das kann dazu führen, dass Kinder mit einer derartigen Innenohrschädigung Sprache nicht nur leiser sondern auch anders hören.
Da die Kinder –auf Grund dieser Probleme- Sprache leiser oder anders hören, ist ein normaler altersgemäßer Spracherwerb erschwert bis gestört. Durch eine gezielte Sprachtherapie sollten diese Sprachentwicklungsverzögerungen- oder Störungen behoben bzw. so weit wie möglich der altersgerechten Sprachfähigkeit des Kindes angenähert werden.
Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)
Jeder Mensch ist besonders, einzigartig und entwickelt sich auf Grund seiner natürlichen Dispositionen individuell.
Bezogen auf den besonderen Förderbedarf der Kinder scheint mir die Formulierung im LRS-Erlass von Nordrhein-Westfalen die treffendste zu sein:
„Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und des Rechtschreibens (LRS)“. (LRS-Erlass NRW 1991)
Ein Mensch mit LRS, „bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr.
Seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole wie Buchstaben oder Zahlen trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen anders empfindet als nicht legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens.“
Dr. Astrid Kopp-Duller
Dyskalkulie (Rechenschwäche)
Dies ist eine Entwicklungsverzögerung des Denkens bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen.
Die Förderung sollte von speziell für diese Problematik ausgebildeten Lehrern für Sonderpädagogik durchgeführt werden, da durch die fünfjährige akademische Ausbildung wissenschaftliche Kenntnisse in den Bereichen Neurologie, Entwicklungspsychologie und Pädagogik-Didaktik erreicht wurden. Dadurch werden die besten Voraussetzungen in der Behandlung von Dyskalkulie geboten. Entwicklungsfortschritte, individuell auf das Kind abgestimmt, können gezielt und zeitnah erreicht werden.
Aphasien
Kompletter oder teilweiser Verlust von sprachlichen Fähigkeiten z. B. nach Schlaganfall.
Dysathrien
Störungen der Stimmgebung, der Aussprache und der Atmung bei neurologischen Erkrankungen.
Apraxien
Unfähigkeit, zielgerichtete Bewegungen auszuführen. Das heißt z. B. bei der Artikulation: fehlerhaftes Ausführen von Artikulationsbewegungen oder Fehler in der Sequenz.
Ess- und Schluckstörungen
Umfasst sowohl Schluckstörungen bei Kindern und Jugendlichen, die durch ein Muskelungleichgewicht im Mundbereich entstehen und meist kieferorthopädisch betreut werden als auch Schluckstörungen bei Erwachsen, die bei neurologischen Erkrankungen, z. B. nach Schlaganfall, auftreten.
Die Zusammenstellung des Therapieplanes erfolgt befundgerecht und unter Berücksichtigung individuelle Bedürfnisse, Wünsche und Fähigkeiten des Patienten.
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